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Stadtteile Washingtons

Georgetown

Noch bevor Washington überhaupt geplant wurde, gab es das kleine Hafenstädchen Georgetown schon. 1751 gegründet und wahrscheinlich benannt nach dem englischen König Georg II. hat es bis heute nichts von seinem Charme verloren. Mittelerweile hat es den Auftieg zum wohlhabenden Geschäfts- und Ausgehviertel mit Boutiquen, Bars und Restaurants geschafft. In den pastellfarbenen Stadthäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert wohnen viele Prominente und Politiker. Der Stadtteil reicht bis zum Hafen am Potomac River, auch dort kann man schön Aus- und Essengehen.

Adams-Morgan

Der wohl multikulturellste und lebhafteste Stadtteil Washingtons. Hier trifft man auf viele verschiedene Kulturen, vor allem Latinos leben hier. Tagsüber kann man an der Ecke Columbia Road, 18th Street eines der zahlreichen Kunstateliers besuchen oder in den Second-Hand-Bücherläden stöbern. Aber richtig blüht das Stadtviertel vor allem am Abend auf. Die vielen Restaurants mit ihren ungewöhnlichen internationalen Küchen wie äthiopisch, jüdisch oder peruanisch laden zum Probieren und Genießen ein, danach wollen die hippsten Bars und Nachtklubs der Stadt erkundet werden.
In den Fünfzigern war hier der Ursprung des Aktivismus gegen Rassentrennung, daher rührt auch der Name des Stadtteils. Die Gruppe benannte sich nach einer Schule für weiße (Adams) und einer für schwarze Kinder (Adams) und setzte beide Namen zusammen. Auch nachdem die Rassentrennung aufgehoben war, blieb der Name bestehen.

Capitol Hill

Die gepflegte Nachbarschaft zwischen Capitol, Union Station und Lincoln Park ist vor allem für den architekturbegeisterten Besucher eine Augenweide. Viele verschiedene Stile finden sich hier und die meisten der prächtigen Herrenhäuser sind aufwendig restauriert. In den vielen kleinen Seitenstraßen kann man wunderbar flanieren und danach in einem der zahlreichen guten Restaurants essen. Besonders beliebt sowohl bei Anwohnern als auch bei Touristen: der sonntägliche Flohmarkt Ecke Seventh Street und North Carolina Avenue.

Dupont Circle

Zentrum dieses kosmopolitischen, weltoffenen Stadtteils ist der Park inmitten des Kreisverkehrs, an dem zentrale Straßen wie die Massachusetts Avenue, die Conneticut Avenue oder die New Hampshire Avenue aufeinander treffen. Im Park trifft man auf Mütter auf Inline Skates mit Kindersportwagen, Sonnenanbeter, Picknicker und Manager, die Mittagspause machen. Besonders beliebt ist der mamorne Springbrunnen, an dem sich junge Leute treffen und quatschen. Aber auch die ältere Generation ist vertreten und zwar in Form von Schachspielern, die überall im Park an Steintischen spielen. Auch hier findet man den für Washington so typischen Mix aus einer Vielfalt internationaler Küchen, Galerien, Bücherläden, Boutiquen und Bars. Dupont Circle ist außerdem Treffpunkt für die städtische Schwulen-, Lesben- und Biszene.

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